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#PassionWorks: In 7 Tagen um die Welt

Sophia absolvierte gerade ein Politik Praktikum in den USA. Was zunächst von Vorfreude geprägt wurde, führte bald zu Frustration und zum Wunsch, einen direkten und nachhaltigen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben zu können - ohne Lobbyismus, bürokratische Barrieren und leere Floskeln. Gesagt, getan: 7 Tage später ist Sophia mitten in der Berliner Startup Szene und erzählt uns heute, wie sie innerhalb einer Woche ihr komplettes Leben umgekrempelt hat.

Wantedly: Sophia, du bist nun seit einem Monat hier in Berlin - was hat dich dazu bewogen, so kurzfristig aus den USA nach Deutschland zu ziehen?

Sophia: Ich habe gerade in den USA ein Praktikum absolviert, da ich mich sehr für Politik interessiere und damals die Möglichkeit hatte, in der Wahlkampfarbeit mitzuwirken. Leider musste ich schnell feststellen, dass diese Tätigkeit sehr frustrierend und bürokratisch war und ich als kleines Rad im großen Getriebe keinen wirklichen Einfluss nehmen konnte. Ich studiere parallel in den Niederlanden “Global Management of Social Issues” und habe den großen Wunsch, mit meiner Arbeit wirklich wichtige Themen voranbringen zu können. Daher habe ich beschlossen, die Davids dieser Welt zu unterstützen und nach einem Praktikum in einem Startup zu suchen, das wirklich etwas bewegen möchte.

Wantedly: Und so bist du auf SPRK gestoßen.

Sophia: Genau. Ich interessiere mich sehr für Nachhaltigkeit und die Sustainable Development Goals der UN und habe deshalb direkt nach einem Unternehmen gesucht, das sich gezielt mit diesen beschäftigt. SPRK hat zu diesem Zeitpunkt eine Praktikumsstelle auf Wantedly ausgeschrieben und mir in der Schilderung ihrer Vision und Mission aus der Seele gesprochen. Ich habe mich dann direkt beworben und nach einem sympathischen Interview gleich die Zusage gehabt. So habe ich dann innerhalb einer Woche meine Sachen gepackt und bin hierher gezogen.


Wantedly: Was war dir bei deiner Praktikumssuche am wichtigsten?

Sophia: Mir war es vor allem wichtig, etwas zu finden, das mir thematisch am Herzen lag und wo ich wirklich das Gefühl hatte, etwas Positives bewegen zu können. Das war auch der Fokus im Bewerbungsgespräch - was meine Motivation ist, warum ich in einem Startup anfangen möchte und ob ich in das Team passe. Gerade in einer so frühen Phase wie wir es mit SPRK.global gerade sind, erntet man das, was man investiert. Deshalb war es für beide Seiten wichtig, die gleiche Motivation und Vision zu haben.

Wantedly: Was wollt ihr mit SPRK bewegen?

Sophia: Wir haben die Vision, eine Welt zu schaffen, in der es keinen überflüssigen Abfall oder verschwendete Ressourcen gibt. Wir möchten verschiedenen Industrien dazu verhelfen, nachhaltiger zu agieren und gleichzeitig das Konsumverhalten unserer Gesellschaft ändern. Als Pilotprojekt möchten wir das Modell der ‘Circular Economy’ als erste echte Kreislaufwirtschaft in Berlin einführen - genauere Informationen gibt es dann bei unserem offiziellen Launch in 2019.

Wir beschäftigen uns mit den Sustainable Development Goals der UN, dabei hauptsächlich mit dem 12. Ziel. Bei SDG 12 geht es darum für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster zu sorgen. Dabei wird von uns die Gesellschaft in den Vordergrund gestellt, die klare Benefits bzw. Vorteile durch die Kreislaufwirtschaft haben soll. Die Circular Economy oder Kreislaufwirtschaft stellt effiziente Ressourcennutzung in den Vordergrund ohne dabei auf wirtschaftliches Wachstum zu verzichten. Bei SPRK suchen wir Produktions- und Konsummuster, die zur Zeit viel Abfall produzieren, und versuchen dabei diese Prozesse im Schulterschluss mit der Industrie und unter aktiver Einbeziehung der Gesellschaft zu optimieren. UN Environment freut sich über Initiativen wie SPRK, um Policy und SDGs tatsächlich in der Umsetzung zu sehen.

Wantedly: Wie viele seid ihr gerade im Team und was ist eure größte Herausforderung?

Sophia: Wir sind ein noch kleines Team, die Gründer Alexander Piutti, Mario Steinbuch, zwei Designer und ich, und befinden uns noch in der Pre-Launch Stage unseres Startups. Hier gibt es natürlich die üblichen Herausforderungen eines Startups, das noch in den Startlöchern steckt. Da wir ein noch eine überschaubare Teamgröße haben, bin ich in vielen Bereichen involviert, was sehr abwechslungsreich und spannend ist. Gerade baue ich zum Beispiel unsere Website auf.

Wantedly: Das klingt nach einem tollen Projekt mit einem sehr engagierten Team. Wie würdest du euch in 3 Worten beschreiben?

Sophia: Crazy, dynamisch und passionate! Wir sind wirklich überzeugt von unserer Idee und arbeiten alle begeistert daran, sie umzusetzen.

Wantedly: Dann gibt es auch eine crazy Frage hinterher: Wenn du eine Superkraft haben könntest - welche wäre das, und warum?

Sophia: Hmm... Ich denke, ich hätte gerne die Fähigkeit der Teleportation. Meine Familie ist über die ganze Welt verteilt und ich würde sie wirklich gerne öfter sehen. Man kann zwar telefonieren - aber sich dann wirklich persönlich zu treffen, gibt einem dann doch mehr!

Wantedly: Danke für das Interview, wir drücken euch die Daumen, dass alles gut klappt, und freuen uns, bald wieder von euch zu hören!

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